18. Jahrhundert

Durch die Vereinigung mit England 1707 und damit einem gemeinsamen Parlament wurden die Brenner endgültig in den Untergrund gedrängt, da die Branntweinsteuer auf den englischen Satz angehoben wurde. Zusätzliche Steuerneinnehmer auch Gaugers genannt kamen ins Land. 1713 gab es die englische Maltsteuer nun auch in Schottland und nach der Niederlage der Jakobiter 1715 wurden Straßen gebaut, um die aufrührerischen Highlandclans und die illegalen Brennereien besser kontrollieren zu können. Jedem Schotten wurden für Spitzeldienst fünf Pfund über Angaben von Schwarzbrennereien angeboten. Dies nutzten manche Schwarzbrenner um sich selbst zu verpfeifen. Damit ließen sie unbrauchbare Anlagen beschlagnahmen und kauften sich mit dem Kopfgeld neue Anlagen. 1746 wurde die Loyalisten bei Culloden geschlagen, worauf die Unterdrückung der Highlands durch das Parlament erfolgte – keine Kilts, Dudelsäcke und Gälisch wurden verboten, der Whisky wurde noch mehr besteuert. Durch den Gin Act mit der Einschränkung des Gin Verkaufs in England, begannen die Schotten Whisky nach England zu exportieren und der Schmuggel stieg an. 1757 Brennereiverbot wegen Missernte bis 1760.

1770 exportieren Steins erstmals 2000 Gallonen nach London. 1774 erfolgte das Verbot kleiner Brennblasen: bis dahin 90-220 Liter, Brennblasen mussten ab jetzt größer als 1000 Liter sein und vom Zoll verplombt werden. 1777 ca. 8 legale und 400 Schwarzbrennereien in Edinburgh. 1779 verkaufen Johnson & Justerini usquebaugh in London. 1782 Export beträgt bereits 835 360 Liter. Die Steuern stiegen zwischen 1793 und 1803 wegen dem Krieg mit Frankreich von neun Pfund auf 162. 1784 Aufteilung in Highland und Lowland zwecks unterschiedlicher Besteuerung aufgrund der Kapazität durch den Wash/Excise Act, dies war damit die erste offizielle Unterscheidung und Festlegung der Herkunftsregionen wobei die Grenze von Greenock nach Dundee verläuft. Die Lowlands erzeugten durch die hohen Steuern sehr minderwertigen Whisky mit weniger Malz und mehr steuerfreiem ungemälztem Korn sowie sehr hohen Brennblasen die sehr schnell beschickt werden konnten, womit es aber eine schlechtere Trennung von Alkohol gab. Highlandwhisky war der authentischere Whisky, der auch in kleineren Blasen mit mindestens 91 Liter wieder gebrannt werden durfte. In Speyside zu dieser Zeit keine offizielle dafür 4000 schwarze Brennereien. 1788 müssen Lowlandbrennereien Exporte nach England 12 Monate vorher anmelden. 1797 wurde ein Übergangsgebiet definiert das 2 Jahre lang galt und die Hochlandlinie in den Norden verschob, wobei diese nun von Lochgilphead nach Findhorn verlief und dabei Angus und Aberdeen aussparte.