Lagavulin

Bereits 1816 zwischen Port Ellen und Kildalton gegrün­det. In die Außenmauer ist ein Grabstein eingemauert, der übers Meer zum Friedhof gebracht werden sollte. Da beim Verladen die Kette riss, weigerte man sich den Stein weiter zu transportieren. Die Lagerhäuser werden teilweise vom Meer umspült. Barnard spricht hier Mitte des 18 Jahrhundert von 10 Schwarzbrennern und lobt den Whisky als pur trinkbar, was damals selten vorkam. 1837 gab es noch zwei Schwarzbrennereien, eine von John Johnston, die andere von Archibald Campbell, die sich dann zu Lagavulin verbanden. Die jetzige Brennerei wurde von den Gebrüdern Graham erbaut, die wie­derum Geschäftspartner von James Logan Mackie wa­ren, der die Brennerei 1867 erwarb. 1878 stieß Peter Mackie, der Neffe von James Logan Mackie zur Firma. Er erbte die Destillerie 1889 und richtete 1908 nebenan die winzige Malt Mill Brennerei ein, die bewusst ein Imi­tat von Lagavulin sein sollte. Drei Jahre nach seinem Tod ging alles an die DCL wobei die Lizenz aber erhalten blieb. Malt Mill wurde 1960 geschlossen und die Räume zur Erweiterung von Lagavulin genutzt. Islay Malt.

 
LAGAVULIN