Linkwood

Zwischen 1820 und 1821 nahe Elgin als Farmbrennerei von Peter Brown gegründet, produzierte sie bereits 1835 mit ungewöhnlich großen Brennblasen bis zu 91.000 Li­ter Alkohol pro Jahr, was damals mehr als doppelt soviel wie Glenlivet war. Zwischen 1871 und 1873 komplett neugebaut, wurde sie 1898 in eine Aktiengesellschaft um­gewandelt. 1933 von der SMD und dann der DCL über­nommen, erfolgte zwischen 1962 und 1963 eine erneute Modernisierung durch Manager Roderick Mackenzie, der sogar die Entfernung eines Spinnenetzes verbot, da­mit sich die Veränderung des Umfeldes nicht auf den Whisky auswirkte. Bis 1962 wurde der gesamte Maschi­nenpark durch ein Wasserrad betrieben. 1971 wurde ein neuer Brennereitrakt mit vier Brennblasen errichtet wo­bei es keine Unterscheidung in Linkwood A und B gibt, da beide ausnahmslos zusammenfließen. Zwischen 1985 und 1990 geschlossen. Das Wasser kommt aus dem Mill­buies Loch. Geht in die Blends von Bells, Johnnie Wal­ker, Abbot´s Choice und in den Chequers. Speyside Malt.

 
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